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In diesem Blog berichten IN4OUT-Mitarbeiter über Erlebnisse und Abenteuer rund um Informatik-Probleme und -Lösungen, Web-Design und -Entwicklung, Microsoft Produkte, Social Computing sowie alles andere, was die Gedanken bewegt.

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WCF und Multiple Host Header oder "This collection already contains an address with scheme http. There can be at most one address per scheme in this collection. "

by Nicole Strebel 28. Dezember 2009 13:17

Liebe Silverlight - Gemeinde

Nach einer kleinen Ewigkeit melde ich mich bei euch mit einem Problem zurück, in der Hoffnung, Hilfe oder Lösungen zu bekommen.
Das Problem hat sich im Zusammenhang von Silverlight-Applikationen auf Webseiten mit "mutliplen Host Headern" gezeigt. Wird zum kommunzieren von Client- und Server-Seite ein WCF Service benutzt, bekommt man unweigerlich die Fehlermeldung:

Wie schon erwähnt, tritt das Problem nur bei "multiplen Host Headern" auf.  Vereinfacht gesagt, werden "multiple Host Header" benötigt, wenn man über verschiedene URL's auf die gleiche Webseite gelangen will. Auf dem unteren Bild sieht man zwei solche Host Header.

Mit mehreren Host Headern wird unser hübscher WCF Service ein bisschen verwirrt und weiss nicht mehr wo er sich denn jetzt befindet. Und weil er das nicht weiss, findet er sich sozusagen selber nicht.
Nach kurzem googlen, hat sich herausgestellt dass man im "Web.config" - File nur ganz einfach folgendes eingeben muss, damit's funktioniert:

<serviceHostingEnvironment>
      <
baseAddressPrefixFilters
>
         
<add prefix="http://*****.in4out.ch"
/>
    
</baseAddressPrefixFilters
>
</
serviceHostingEnvironment>

Jetzt funktioniert der WCF Service allerdings nur noch auf der URL http://*****.in4out.ch, dafür aber nicht mehr auf http://*****.in4out-ag.local.
Es gibt auch keine Möglichkeit zwei solcher "baseAddressPrefixFilters" zu setzen, denn dann weiss der Webservice wieder nicht wo er sich befindet.

Nach weiterem googlen stiess ich dabei auf folgendes: CreateServiceHost
Dabei lautet die Definition von Microsoft:
"Erstellt eine Instanz der Dienstklasse, die über die angegebenen Basisadressen verfügt."

Nach dem Durchstöbern zahlreicher Foren, bin ich auf das Untenstehende gekommen.

1. Man mache eine neue Klasse im App-Code-Ordner und nenne diese "CustomHostFactory"
2. Man kopiere folgenden Code rein:

    Imports
Microsoft.VisualBasic
   
Imports System.ServiceModel.Activation
   
Imports System.ServiceModel
   
Imports System.IO
   
   
Public Class CustomHostFactory
            
Inherits ServiceHostFactory
               
Protected Overloads Overrides Function CreateServiceHost(ByVal serviceType As Type, ByVal baseAddresses As Uri()) As ServiceHost
                    
Dim host As ServiceHost
                     host =
New ServiceHost(serviceType, baseAddresses(0))
                     
Return host
               
End Function
    End
Class

3. Man setze im "svc"- File das "Factory"- Property:

    <%@ ServiceHost Language="VB" Debug="false" Service="i4BambiService" CodeBehind="~/App_Code/i4Bambi/i4BambiService.vb" Factory="CustomHostFactory"%>

Nun weiter zur Erklärung...

Meistens wird die Funktion "CreateServiceHost" automatisch mit dem Aufrufen des WCF als Teil der Dienstaktivierung aufgerufen, sodass die Methode nicht manuell gesetzt werden muss.
Um aber steuern zu können, welchen Host Header der Webservice nun nehmen soll, benötige ich die Methode hier. Man werfe doch nun bitte einen Blick auf den Parameter "baseAddresses" in dieser Methode.

In diesen Parameter werden alle verschiedene Host Header geschrieben. In meinem Fall also: http://*****.in4out.ch und  http://*****.in4out-ag.local.
Mit dem Integer in der Klammer (hier also "0") wird angeben welcher Host Header aus dem Array denn gewählt werden soll.
Wenn man nun noch mals folgendes betrachtet:

ist es in diesem Fall nun der erste Host Header, nämlich: http://*****.in4out-ag.local

Ich kann nun zwar im Code-Behind steuern, welchen Host Header ich denn gerne haben möchte, allerdings kann ich hier keine Abfragen machen und so den Integer auch nicht dynamisch werden lassen. Wie es scheint, wird nur jedesmal nach dem Compilieren der Host Header neu gesetzt. Ich kann auch den Pfad zum Webservice nicht dynamisch machen.

So und jetzt kommt ihr zum Zug. Habt ihr vielleicht eine Idee für mich, oder hab ich einfach was grundlegendes falsch verstanden? Ich bitte um eure Mithilfe.
Noch ne kurze Zusammenfassung: Ich suche nach einem Weg, wie mein Webservice bei beliebig vielen Host Headern funktionieren kann, ohne dass ich manuell etwas ändern oder absolute Pfade vergeben muss.
Ich danke euch schon mal im Vorraus.



HOW TO:Silverlight 3 Applikation im Web

by Nicole Strebel 28. August 2009 16:58

Seit einiger Zeit ist Silverlight ja nun auf dem Markt. Da die IN4OUT gerne auf dem neusten Stand ist, habe wir eine Bilderverwaltung mit Silverlight 3 gemacht, welche an eine Microsoft SQL Datenbank gebunden ist. Um euch alle in die Geheimnisse von Silverlight 3 Entwicklung einzuweihen, schreib ich diesen HOW TO - Eintrag.

So, damit ihr auch etwas über den Ablauf und die Technik von Silverlight wisst, hier noch einen kurzen Abschnitt über die Architektur:

Wie man auf dem obigen Architekturschema sehen kann, befinden sich auf der Serverseite die Datenbank, ein ClassContainer und Webservice. Clientseitig befindet sich dann die eigentliche Silverlight-Applikation. Um das Ganze noch etwas genauer zu veranschaulichen, gebe ich ein Beispiel:>

Was passiert wenn aus der Datenbank Daten geladen werden, welche in einem Datagrid angezeigt werden.

  1. In der Datenbank wird eine ganz normale Stored Procedure geschrieben um die Daten aus der entsprechenden Tabelle zu lesen.
  2. Im Webservice wird der Zugriff auf die Stored Procedures gemacht. Normalerweise machen wir das über die DB-Klassen im App_Code-Ordner gemacht. 3.Da Silverlight keine 
    Datasets und  Datareader kennt, werden dann die Daten in den ClassContainer geschrieben. In diesem ClassContainer befinden sich nur Propertys.  
  3. Auf der Clientseite im Programmcode wird dann der Zugriff auf den Webservice gemacht und die gespeicherten Daten aus dem ClassContainer herausgelesen. Diese Daten können dann wie gewohnt an ein Datagrid, eine Listbox oder weitere Controls gebunden werden.
  4. Diese Daten können dann wie gewohnt an ein Datagrid, eine Listbox oder weitere Controls gebunden werden.

Weiter darf man nicht vergessen, die verschiedenen Packages von Silverlight zu installieren. Siehe dazu HOW TO: UPgrade von Silverlight 2 zu Silverlight3

Zuerst muss ein neues Projekt erstellt werden. Dafür wählt man in der Sprache Visual Basic ein Silverlight-Projekt. Wichtig ist dabei, dass das .NET Framework 3.5  ausgewählt ist. Wenn dann auf OK geklickt wird, erscheint ein weiterer Bildschirm. Visual Studio fragt nach ob die Silverlight-Applikation bereits in eine Webseite integriert werden soll. Wir lassen die Standardeinstellungen und klicken auf OK. So haben wir bereits genau dieselbe Umgebung wie wir es später im i4Portal benötigen. Nun ist das Projekt erstellt und die XAML-Seite Page.xaml geöffnet. Mit F5 kann die Applikation bereits gestartet werden.
Nicht vergessen denn Connectionstring im Web.config anzugeben. In der Datenbank schreiben wir eine Stored Procedure, welche uns alle Bilder aus der Datenbank liest. Diese Bilder wollen wir später in einem Datagrid anzeigen lassen.
Wenn wir mit ASP.NET arbeiten würden, würden wir in der Klasse ImageDB den Zugriff auf die Datenbank machen. Mit Silverlight ist dies alles ein bisschen speziell. Wir müssen einen Webservice machen. Dafür klicken wir mit Rechts auf das Web-Projekt und mit „Add – New item“ wählen wir den „Silverlight-enabled WCF Service“ aus und nennen in SLService. Der Webservice wird generiert und hat bereits eine vorgefertigte Funktion namens „DoWork()“.

Imports System.ServiceModel

Imports System.ServiceModel.Activation

<ServiceContract(Namespace:="")> _

<AspNetCompatibilityRequirements(RequirementsMode:=AspNetCompatibilityRequirementsMode.Allowed)> _

Public Class SLService

    <OperationContract()> _

    Public Sub DoWork()

        ' Add your operation implementation here

    End Sub

    ' Add more operations here and mark them with <OperationContract()>

End Class

Wie bereits in Kapitel 3 erwähnt, kennt Silverlight keine Datareader oder Datasets, deshalb müssen die Daten welche mit dem Webservice ausgelesen werden, in  Propertys zwischen gespeichert werden. Man erstellt also im Web eine normale VB-Klasse und macht aus den einzelnen Spalten die man mit der Stored Procedure ausgelesen hat Propertys. Jetzt wagen wir uns an den Webservice. Auf einer Seite zuvor kann man das Grundgerüst erkennen. Statt der Funktion „DoWork()“ können wir dort einfach unsere Funktion benutzen.

<OperationContract()> _

Public Function GetImagesByCategory(ByVal CategoryID As Integer) As List(Of Category)

' Create Instance of Connection and Command Object

Dim myConnection As New SqlConnection(ConfigurationManager.AppSettings("connectionString"))

myCommand.Parameters.Add(parameterModuleID)

myConnection.Open()

Dim result As SqlDataReader = myCommand.ExecuteReader(CommandBehavior.CloseConnection)

If result IsNot Nothing Then

Do While result.Read()

Dim cust = New Category With {.ImageID = result.GetInt32(0), .ImageFriendlyName = result.GetString(1), .ImageCreatedDate = result.GetDateTime(11), .ImageFormat = result.GetString(8), .ImageWidth = result.GetInt32(5), .ImageHeight = result.GetInt32(6), .ImageSize = result.GetInt32(9)}

custList.Add(cust)

Loop

End If

Return custList.ToList()

End Function

Dabei wird das <OperationContract()> immer benötigt wenn eine Funktion dann clientseitig erreichbar sein Interessant ist auch der eingekreiste Teil der Funktion. Dort kann man nämlich sehen wie die Ergebnisse aus dem Resultset in die einzelnen Propertys der Klasse geschrieben werden. ">Da nun also der serverseitige Teil abgeschlossen ist, machen wir uns an die Clientseite. Damit wir unsere Daten überhaupt anzeigen können, müssen wir den Webservice zuerst einbinden. Als wir den Webservice erstellt haben, wurde das Web.Config-File automatisch angepasst. Nehmen wir an, dass unser Webservice „SLService.svc“ heisst, sieht es in unserem Web.Config-File folgendermassen aus.


 
<system.serviceModel>

  <behaviors>

   <serviceBehaviors>

    <behavior name="Silverlight.Web.SLServiceBehavior">

     <serviceMetadata httpGetEnabled="true" />

     <serviceDebug includeExceptionDetailInFaults="false" />

    </behavior>

   </serviceBehaviors>

  </behaviors>

  <bindings>

   <customBinding>

    <binding name="customBinding0">

     <binaryMessageEncoding />

     <httpTransport />

    </binding>

   </customBinding>

  </bindings>

  <serviceHostingEnvironment aspNetCompatibilityEnabled="true" />

  <services>

   <service behaviorConfiguration="Silverlight.Web.SLServiceBehavior"

    name="Silverlight.Web.SLService">

    <endpoint address="" binding="customBinding" bindingConfiguration="customBinding0"

     contract="Silverlight.Web.SLService" />

    <endpoint address="mex" binding="mexHttpBinding" contract="IMetadataExchange" />

   </service>

  </services>

 </system.serviceModel>

Dabei müssen die eingekreisten Teile des neuen Web.Config-Teil’s geändert werden.


<
system.serviceModel>

<bindings>

<basicHttpBinding>

binding name="ServicesBinding" maxReceivedMessageSize="200000000" maxBufferSize="200000000">

     <readerQuotas maxArrayLength="200000000"  maxStringContentLength="200000000"/>

</binding>

</basicHttpBinding>

</bindings>

  <behaviors>

   <serviceBehaviors>

    <behavior name="Silverlight.Web.SLServiceBehavior">

     <serviceMetadata httpGetEnabled="true" />

     <serviceDebug includeExceptionDetailInFaults="false" />

    </behavior>

   </serviceBehaviors>

  </behaviors>

  <serviceHostingEnvironment aspNetCompatibilityEnabled="true" />

  <services>

   <service behaviorConfiguration="Silverlight.Web.SLServiceBehavior"

    name="Silverlight.Web.SLService">

    <endpoint address="" binding="basicHttpBinding" bindingConfiguration="ServicesBinding"

     contract="Silverlight.Web.SLService" />

    <endpoint address="mex" binding="mexHttpBinding" contract="IMetadataExchange" />

   </service>

  </services>

 </system.serviceModel>

</configuration>

Nun können wir testen ob der Webservice funktioniert. Wir rufen den Webservice direkt im Browser auf: Wenn der Webservice wie auf dem linken Screen aussieht, kann er der Silverlight-Applikation problemlos hinzugefügt werden. Der rechte Screen meldet uns einen Fehler bezüglich des Webservices. Auf Fehlersuche geht man sowieso nur über den Browser. Probiert man einen fehlerhaften Webservice einer Silverlight-Applikation hinzuzufügen, kommt immer der Not-Found 404 – Fehler, welcher nicht sehr aussagekräftig ist.
Um den Webservice hinzuzufügen klicken wir mit Rechts auf „References“ und dann auf „Add Service Reference“. Nun können wir die URL des Services direkt angeben oder einfach nach allen Services suchen mit dem Klick auf „Discover“. Jetzt sehen wir dort genau unsere Methode welche auf die Stored Procedures in der Datenbank zugreift.
Unsere Webservice-Referenz nennen wir der einfachheithalber mal „Reference“.

Nachdem wir nun den Webservice hinzugefügt haben, machen wir uns an die XAML-Seite. Dort fügen wir auf der GUI-Seite ein normales Datagrid ein.


<
UserControl xmlns:data="clr-namespace:System.Windows.Controls;assembly=System.Windows.Controls.Data"    

    x:Class="Silverlight.MainPage"

    xmlns="http://schemas.microsoft.com/winfx/2006/xaml/presentation"

    xmlns:x="http://schemas.microsoft.com/winfx/2006/xaml"

    xmlns:d="http://schemas.microsoft.com/expression/blend/2008"  

    xmlns:mc="http://schemas.openxmlformats.org/markup-compatibility/2006"

    mc:Ignorable="d" d:DesignWidth="640" d:DesignHeight="480">

       <Grid x:Name="LayoutRoot">

       <data:DataGrid x:Name="dgImages" Width="500" Height="500"></data:DataGrid>

        </Grid>

</UserControl>                     

Das x:Name ist sozusagen die ID von Objekten in ASP.NET. Danach öffnen wir die Code-Behind-Seite und geben zum Binden der Daten an das Datagrid folgenden Code an. (Der grüne Text bezeichnet dabei Kommentare.)


Partial
Public Class MainPage

Inherits UserControl

Public Sub New()

InitializeComponent()

'*** Hier wird nochmals angegeben, wie der Pfad zum Webservice heisst.

Dim uri As New Uri(Application.Current.Host.Source, "/SLService.svc")

Dim client As New Reference.SLServiceClient("BasicHttpBinding_SLService", uri.AbsoluteUri)

'*** Dieser Handler wird augerufen wenn das Abrufen der Dates

'*** aus der Datenbank über die Klasse,

'*** über den Webservice fertig ist und die asynchrone Methonde(siehe unten)

'*** ausgeführt wurde

AddHandler client.GetImagesByCategoryCompleted, AddressOf client_GetImagesByCategory

'*** Asynchrone Methonde. Die zwei in der Klammer steht dabei für die

'*** benötigten Parameter.

client.GetImagesByCategoryAsync(2)

End Sub

Private Sub client_GetImagesByCategory(ByVal sender As Object, ByVal e As Reference.GetImagesByCategoryCompletedEventArgs)

'*** Wenn alle Daten geladen sind, werden die Resulate an

'*** das Datagrid gebunden.

dgImages.ItemsSource = e.Result

End Sub

End Class              

Wenn  ich die Applikation nun starte, habe ich bereits das gefüllte Datagrid! Juchee!



Lehrlingsausbildung Applikationsentwicklung – Model View Controller

by Nicole Strebel 27. Februar 2009 12:11

So für alle die keine Ahnung haben wie die Lehrlingsausbildung der schweizerischen Programmierer abläuft, möchte ich die Umstände dieses Themas kurz erläutern.

Von der  I-CH (Informatik Schweiz, das sind diejenigen die die absolute Macht haben, was Informatik in der Schweiz anbelangt) ist vorgeschireben, dass in der Lehrlingsausbildung sogenannte Module abgehandelt werden. Diese Module beinhalten die verschiedensten Themen  von Entwicklung bis zum First-Level-Support. Nach jedem behandelten Modul findet eine grosse Prüfung statt, ein sogenannter Modulkompetenznachweis. Am Schluss der Ausbildung werden dann alle Ergebnisse der Modulkompetenznachweise zusammengezählt und der Durchschnitt daraus ermittelt, dieser zählt dann an der Lehrabschlussprüfung als Erfahrungsnote. Die ersten zwei Jahre der Grundausbildung studieren die Applikationsentwicklung die gleichen Module wie die Systemtechniker. Nach diesen zwei Jahren werden die Klassen nach ihren Fachrichtungen aufgeteilt (Programmierer werden zu einer Klasse und die Systemer bilden eine).

Nun werden die fachspezifischen Module abgehandelt. Als Programmierer kommt man dann irgendwann mal an den Punkt, wo das Modul 120 abgehandelt wird. In diesem Modul geht um das Implementieren von Benutzerschnittstellen.

Auf Deutsch erklärt:

Design für ein Programm machen, welches ergonomisch und keinesfalls der Auslöser von Augenkrebs ist.

In diesem Modul wird früher oder später das Lernziel „MVC“ behandelt. Extrem spannend und zu Anfangs sehr schwierig, wenn man es ungewohnter weise in einer fremden Entwicklungsumgebung wie Eclipse und vor allem in Java realisieren muss…

Also nun zum eigentlichen Thema dieses Eintrages. Was ist "MVC"?

"MVC" bedeutet Model View Controller und ist ein Architekturmuster zur Strukturierung der Software-Entwicklung. Dieses Muster ist in drei Einheiten aufgeteilt:

  • Model (Datenmodell, repräsentiert den momentanten Zustand eines Objektes und speichert alle Daten. Dieses Modell bietet Methoden und Funktionen an, mit denen sich der aktuelle Zustand erfragen und ändern lässt.)

  • View (Präsentation, stellt die Daten des Modells dar. Die View nutzt die Methoden des Modells um die Daten dar zu stellen.)

  • Controller (Programmsteuerung, nach Interaktion mit der grafischen Oberfläche werden die Daten im Modell aktualisiert und dann anschliessend von der View neu angezeigt.)

Die Vorteile von "MVC" sollten nun klar  ersichtlich sein. Mit "MVC" können nämlich die gleichen Daten auf verschiedenste Weise dargestellt werden, da die Applikation ja logisch auf gesplittet ist. Auch Änderungen der Daten werden sofort in allen Darstellungen aktualisiert.

Das Ziel von "MVC" ist es eigentlich, dass der Kern einer Applikation immer der gleiche sein soll, während die View, die Darstellung beliebig geändert werden kann. Einer der Nachteile von "MVC" ist die Komplexität die das Zusammenspiel von Model, View und Controller verursacht. Die Vorteile von "MVC" sollten nun klar  ersichtlich sein. Mit "MVC" können nämlich die gleichen Daten auf verschiedenste Weise dargestellt werden, da die Applikation ja logisch auf gesplittet ist. Auch Änderungen der Daten werden sofort in allen Darstellungen aktualisiert.

Ein gutes Beispiel für die Funktion von "MVC" sind dann die Diagramme in Excel. Man hat dort Tabellen mit Spalten und kann dann sehr leicht Diagramme auf das Excel-Sheet ziehen. Und diese mit den Tabellendaten füllen. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle ob es jetzt ein Kuchendiagramm oder ein Balkendiagramm  ist.

So für all jene die sich jetzt fragen, wie und wo man das ganze anwendet, kann ich nur sagen fragt  jemand anderen... Ich hab keine Ahnung. Wink