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In diesem Blog berichten IN4OUT-Mitarbeiter über Erlebnisse und Abenteuer rund um Informatik-Probleme und -Lösungen, Web-Design und -Entwicklung, Microsoft Produkte, Social Computing sowie alles andere, was die Gedanken bewegt.

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WSUS 3.0 SP2 deinstallation schlägt fehl

by Martin Wildi 19. August 2011 10:24

Ich habe den WSUS auf einem neuen Server installiert, und wollte die Services auf dem alten (Windows Server 2003 R2 Standard) deinstallieren. Hierfür gibt es von Microsoft eine schöne Anleitung. Ich bin dieser gefolgt, doch bereits beim zweiten Schritt stecken geblieben: die Deinstallation der WSUS Server Software schlug fehl. Der Eintrag unter Software wurde entfernt. Sämtliche Dienste und Daten waren aber weiterhin vorhanden.

Viele Lösungsvorschläge aus Technet oder anderen blogs verwiesen auf das nicht mehr erhältliche "Windows Installer CleanUp Utility", einige empfahlen eine manuelle bereinigung sämtlicher Dienste, Registry-Keys und Daten (z.B. im WSUS-Blog, diese Anleitung ist aber als "out of date" gekennzeichnet).

Also ran an die Logs: 

Die Deinstallation schlug fehl, weil die interne Windows Datenbank bereits zuvor manuell deinstalliert wurde (sichtbar im Log "%temp%\WSUSSetupmsi_YYMMDD_TTMM.log", die Deinstallation beendet mit Fehlernummer 1603). In diesem Log ist auch der Pfad zur entsprechenden msi-Datei zu finden ("Package we're running from ==> c:\WINDOWS\Installer\e172e0ed.msi"). Nun kann die Deinstalltion in der Command Prompt gestartet werden (c:\WINDOWS\Installer\e172e0ed.msi /uninstall), schlägt aber ebenfalls fehl.

Die Lösung:

Unter folgendem Registry-Key kann die Datenbank definiert werden, welche WSUS verwendet:

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Update Services\Server\Setup\

Der Wert "wYukonInstalled" muss von "1" auf "0" geändert werden.

Anschliessend kann die Deinstallation über folgenden Befehl gestartet werden:

 c:\WINDOWS\Installer\e172e0ed.msi /uninstall

Die Update-Dateien wie auch die Datenbank muss allerdings trotzdem manuell gelöscht werden.



WLAN-Netzwerke importieren/exportieren

by Simon Glumpler 9. December 2010 11:30

Nach einer Neuinstallation eines Notebooks kann es ziemlich nerven- und zeitraubend sein, alle WLAN-Konfigurationen, die auf dem alten Betriebssystem gespeichert waren, auf dem neuen wieder zu importieren. Auch bei uns wurden schon oft solche Arbeiten durchgeführt. Deshalb schaute ich mich nach einer geeigneten Software um, mit der die ganze Übernahme einfach zu realisieren ist. Der "c't WLAN-Kloner" schien schliesslich den Anforderungen zu entsprechen. Es ist ein simples, jedoch praktisches Tool, mit dem man WLAN-Konfigurationen mit wenigen Klicks in *.wlan-Dateien speichern und diese auf anderen Rechnern wieder importieren kann.

Beim Start des Programms erscheint ein Screen, in dem man den WLAN-Adapter wählen kann, auf dem Konfigurationen importiert oder exportiert werden sollen. Bereits vorhandene Netzwerke werden in der Liste darunter dargestellt. Um eine Konfiguration zu speichern, wählt man das gewünschte WLAN-Netzwerk und klickt auf "Exportieren". Danach kann der Speicherort für die *.wlan-Datei festgelegt werden. Genau umgekehrt funktioniert das Importieren. Ein Klick auf den entsprechenden Button, Auswahl des zu importierenden Files und das WLAN-Konfiguration wird dem Adapter hinzugefügt. Der Button "Löschen" kann genutzt werden, um gespeicherte Netzwerke von einem Adapter zu entfernen.

Der c't WLAN-Kloner kann hier heruntergeladen werden: http://www.heise.de/software/download/ct_wlan_kloner/55003



BackupExec kann auf einem Hyper-V-Host die Datei "slanaccel.exe" nicht sichern

by Martin Wildi 30. September 2010 10:18

BackupExec 2010 meldet beim FullBackup eines Hyper-V-Hosts folgenden Fehler:

Sichern- \\SERVER.contoso.local\System?StateVSS-Snapshotwarnung. Datei c:\windows\system32\slanaccel.exe ist im Snapshot nicht vorhanden.

Die Datei gehört zum Hyper-V-Dienst "SAN/LAN Transfer Virtualization Accelerator" und ist in diesem Fall nicht mehr vorhanden. Der Dienst ist deaktiviert.

Um den Fehler zu beheben, muss der Dienst gelöscht werden. Dies wird mit folgendem Befehl ausgelöst:

SC delete slanaccel

Damit wird der Dienst als gelöscht markiert, was spätestens beim nächsten Neustart ausgeführt wird. Die Fehlermeldung in BackupExec verschwindet bereits vor dem Neustart.



VPN-Verbindungen auf einen anderen PC übertragen

by Martin Wildi 30. April 2010 16:22

Jedes Mal, wenn ich mein Arbeits-PC neu aufsetze (ok, sooft passiert das nicht, aber es nervt trotzdem), muss ich all meine VPN-Verbindungen zu meinen Kunden wieder einrichten. Nun wurde ich über den Umweg eines Windows XP-TechNet-Beitrages endlich fündig:
Unter Windows 7, Vista und XP sind sämtliche VPN-Verbindungen in einer Datei gespeichert:

rasphone.pbk

Diese befindet sich normalerweise an folgendem Ort:
Windows 7 und Vista:
C:\ProgramData\Microsoft\Network\Connections\Pbk
oder
C:\Users\%username%\AppData\Roaming\Microsoft\Network\Connections\Pbk\_hiddenPbk

Windows XP:
C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\Microsoft\Network\Connections\Pbk
oder (wenn die Verbindung nur für die eigene Verwendung gespeichert wurde):
C:\Dokumente und Einstellungen\%username%\Anwendungsdaten\Microsoft\Network\Connections\Pbk

Die Dateien können unter Windows XP, Vista und 7 problemlos untereinander ausgetauscht / kopiert werden. Unter XP werden die Anderungen nach einem Refresh der Netzwerkverbindungen sichtbar, unter Vista und 7 wird ein Neustart benötigt (ohne Neustart werden unter Umständen nicht alle Anderungen angezeigt).



Tablet PCs: Handschrift nicht möglich

by Simon Glumpler 29. April 2010 08:46

Vor kurzen bemerkten wir, dass bei unserem Tablet PC die Funktion Handschrift nicht mehr vorhanden war. Man konnte zwar den Stift noch für Eingaben mit der Bildschirmtastatur gebrauchen, doch die Funktion mit Handschrift zu arbeiten war nicht mehr verfügbar. Eine Woche zuvor war jedoch noch alles in Ordnung gewesen.

Ich suchte im Internet nach Vorschlägen, die Funktion wieder einzuschalten doch wurde einfach nicht fündig. Deshalb entschied ich mich ein bisschen selbst auszuprobieren. Und prompt stiess ich auf folgende Fehlermeldung:

"Handwriting personalization not available for this input language".

Die betrifft in diesem Falle also das deutsche Tastaturlayout. Könnte eine plausible Erklärung sein, denn schliesslich hatte ich das Layout gerade erst von "Englisch (USA)" auf "Deutsch (Schweiz)" gewechselt. Und tatsächlich: Wird das Tastaturlayout gewechselt, muss laut Microsoft zusätzlich die Handschrifterkennung der entsprechenden Sprache installiert werden, möchte man diese Funktion nutzen.

Ansonsten stösst man auf oben genannte Warnung. Um nun die Handschrifterkennung nutzen zu können, muss man nach dem Wechsel des Tastaturlayouts das zum Layout passende Multilingual User Interface (kurz: MUI) installieren, in dem die Handschrifterkennung mitgeliefert ist. Die MUI sind als optionale Updates verfügbar.

Nach der Installation kann einfach über "Start -> Alle Programme -> Zubehör -> Tablet PC -> Anpassen der Handschrifterkennung" die Sprache für die Handschrifterkennung angepasst und zukünftig ohne Probleme genutzt werden.



HP Farblaserdrucker über ThinPrint-Port druckt nur schwarzweiss

by Martin Wildi 18. February 2010 15:41

Ein HP Farblaserdrucker ist über einen ThinPrint LPD Port verbunden und als Treiber kommt der HP Universal Treiber zum Einsatz. Nun erkennt dieser den Drucker aber nicht als Farbdrucker, hier ein Screenshot der Drucker-Eigenschaften:

Alle Versuche, dem Treiber manuell Farbdrucke beizubringen, scheitern. Wenn man den Treiber die Druckerkonfiguration abfragen lässt (Register Geräteeinstellungen - Automatische Konfiguration), gibt's nur diese Fehlermeldung:

Was darauf hinweist, dass mit der Kommunikation irgend etwas nicht stimmt. Wenn man nun den Drucker temporär über einen normalen TCP/IP-Port kommunizieren lässt, kann man die Konfiguration abfragen:

Anschliessend kann der Port wieder umgestellt werden, unter Eigenschaften ist die richtige Konfiguration nun sichtbar:



Windows SBS 2003 Setup auf einem HP ProLiant ML350 G6 stürzt mit Bluescreen ab

by Martin Wildi 19. October 2009 09:08

Das Windows Small Business Server 2003 Setup stürzt während der Geräteinstallation mit folgendem Bluescreen ab:

"IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL"
*** STOP: 0x0000000A (0x00000010,0x00000002,0x00000000,0x805527BC)

Dieses Verhalten ist laut HP auf zwei Optionen im BIOS zurückzuführen, welche standardmässig aktiviert sind, aber von SBS 2003 (ohne SP) nicht unterstützt werden. Die Optionen finden sich im BIOS unter

System Options -> Processor Options

und heissen 

Intel Hyper threading -> disablen
Core Disabling -> auf "One Core" setzen

Einstellungen speichern, Server neu starten und SBS 2003 installieren.

Sobald der SBS 2003 auf den aktuellsten Stand gebracht wurde (mit allen SP's etc) können die Optionen wieder aktiviert werden.



Software mittels GPO verteilen: Fehlermeldung "No package in the software installation data in the Active Directory meets this criteria"

by Martin Wildi 23. September 2009 14:45

Wir verteilen u.a. Adobe Acrobat Reader via GPO-Richtlinien. Neulich wollte ich die neuste Version deployen. Ich fügte das vorbereitete msi-Paket zur bestehenden GPO hinzu, da erhielt ich diese Fehlermeldung:


"No package in the software installation data in the Active Directory meets this criteria."

Nach kurzer Recherche fand ich den Hinweis, dass die GPO defekt sein könnte. Also erstellte ich eine neue GPO und fügte das Packet hinzu und siehe da - es klappte.

Da der GPO-Editor nun das neue Packet nicht automatisch als Update der alten Version erkennt, muss ihm dies explizit mitgeteilt werden:



Utility Jobs in BackupExec werden nicht ausgeführt, Status Wartend

by Markus Frey 12. September 2009 17:55

Symptom: Symantec BackupExec 12.5 führt von einem Tag zum anderen keine Utility Jobs, also Inventarisierung, Löschen von Medien etc aus. Die Aufträge bleiben ewig in der Warteschlange mit Status 'Queued'. Sicherungs- und Wiederherstellungsaufträge werden normal ausgeführt. Alle Patches von Symantec sind installiert. Dienste, Server und Bandgerät, ein HP LTO4 Bandwechselgerät, wurden im Laufe des Troubleshooting mehrfach neu gestartet.

Das Durcharbeiten der Symantec Knowledge Base führte schlussendlich durch einen Hinweis 'im Kleingedruckten' des Artikels 308627 zur Lösung:

"The above mentioned problem can occur if for some reason the Backup Exec database has the ServerStatus flag set to indicate that the server is "Paused" but the Backup Exec console is unable to display that status in the Backup Exec User Interface"

backup exec paused

Offensichtlich kann die BE Datenbank "for some reasen" inkonsistent gegenüber der Anzeige im GUI sein - mit dem Wissen, dass der Server 'angehalten' ist, ohne dass der Status GUI entsprechend angezeigt wird, ist das Problem nun schnell gelöst: Server anhalten und gleich wieder starten - und die Aufträge werden wieder ausgeführt!

Bleibt zu hoffen, dass Symantec uns zukünftig mit weniger versteckten Ostereiern beglückt...



Zentrale Ausnahmen sind im Symantec Endpoint Protection-Client nicht sichtbar

by Martin Wildi 10. September 2009 18:13

Wenn für einen Symantec Endpoint Protection-Client Ausnahmen zentral (über den Management Server) definiert werden, sind diese nicht in der SEP-Gui sichtbar:

 

Die konfigurierten Ausnahmen sind auf dem Client aber unter folgendem Registrierungsschlüssel sichtbar:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Symantec\Symantec Endpoint Protection\AV\Exclusions\ScanningEngines