Wacom Grafiktablett – Digitales Zeichnen

Vor ein paar Tagen hab ich mich relativ schnell entschieden ein Grafiktablett zu kaufen. Die richtig Guten zeichnen nicht mehr mit Bleistift und Gummi. Nein, sie benutzen statt Papier ein Tablet und zum Zeichnen einen elektronischen Stift. Dieser Stift sendet die Daten mittels Druck auf das Tablet und weiter an den Computer. So ein Tablet ist beim Gestalten nicht nur extrem zeitsparend sondern auch viel präziser. Durch die Zoom-Funktion kann man pixel-genau zeichnen.

Trotzdem aller Anfang ist schwer. Einfach "Freihand" – Zeichnen erscheint auf den ersten Blick wirklich unmöglich. Linien sind wackelig und es ist schwierig auf den Bildschirm zu schauen obwohl man auf dem Tisch zeichnet.  Hier unten könnt ihr auch meinen ersten verzweifelten Versuch sehen.

wannabe

Relativ schnell hab ich mir dann eine einfache Technik für Anfänger angeeignet. Hab mir einfach Comicfiguren runtergeladen und auf eine Photoshop-Ebene gesetzt. Dann hab ich auf einer neuen Ebene einfach die Linien der Comicfiguren nachgezeichnet und mit dem "Farbtopf" ausgefüllt. Das Ergebnis war ziemlich erstaunlich. Trotz der kleinen Fläche des Tablet, kann man mit ein bisschen Übung ganz tolle Sachen zeichnen und natürlich auch malen.

Auf meiner Suche im WWW bin ich auf echt geniale Zeichnungen gestossen, die die Leute mit meinem Grafiktablett gemacht haben. So kann ich wenigstens guter Dinge sein, dass auch meine Zeichnungen mal so schön werden.

Sehr interessant ist übrigens auch wie so ein Grafiktablett überhaupt funktioniert. Der Stift dazu enthält nämlich eine Spule und diese erzeugt ein gerichtetes elektromagnetisches Feld. Andere Informationen wie der Stiftdruck oder auch das Drücken einer Taste werden digitalisiert, dem elektromagnetischen Feld aufmoduliert und zusammen mit den Positionsdaten (wo sich der Stift momentan gerade befindet) an den Computer gesendet. Der Unterschied zu einem Touchscreen ist, dass beim Touchscreen auch Dinge wie Finger die Oberfläche berühren können, denn die funktionieren ohne elektromagnetische Felder, im Gegenzug zum Grafiktablett.

Bevor ich mich auf ein Grafiktablett festgelegt hatte, habe ich viel im Internet gelesen und schlussendlich das Grafiktablett "Bamboo" von der Firma "Wacom" genommen. Dies hauptsächlich darum, weil es der beste Vertreiber ist und man im Internet am meisten Hilfe und Tutorials dazu findet.
Das Bamboo ist ausserdem vistatauglich, was ja heute bereits ein "Muss" sein sollte.

Auf der Webseite http://www.wacom.eu/bamboo findet ihr noch jede Menge Informationen dazu. Ich bin echt begeistert vom Preis-Leistungsverhältnis des Bamboo und es macht wirklich Spass. Durch den günstigen Preis, ist es auch bei Stundenten im Bereich Design/Grafik sehr beliebt.

 

Nicole Strebel

Über Nicole Strebel

Arbeitet im Bereich Web&Apps als Entwicklerin und Webdesignerin. Ist unter anderem Spezialistin in JQuery, HTML5/CSS3, VB.Net & SQL. Freizeittechnisch beschäftigen sie aktuell Cupcakes, Geocaching und Büssli fahren.
  1. Februar 3, 2009

    Scheint ein interessantes Teil zu sein! Fühlt sich das Zeichnen damit wie beim klassischen Papier/Bleistift-Skizzieren an oder ist das was komplett anders?

  2. Nicole Strebel
    Februar 4, 2009

    Zu Anfang ist es relativ schwierig, wenn man auf den Bildschirm schaut, aber auf dem Tisch zeichnet. Es ist nicht genau das gleiche, wie wenn du deine Hand mit Bleistift direkt auf das Papier hältst.
    Auch bis man ein bisschen weiss, wie viele Pixel der Photoshop-Stift haben soll bei welcher Grösse der Arbeitsfläche,so dass das Bild nachher nicht völlig verpixelt ist, benötigt ein bisschen Geduld und Erfahrung.
    Hat man dann aber diese kleinen Tricks raus, ist das Tablet wirklich super und macht Spass!

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